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Zeitarbeiter will Schritt für Schritt nach oben
Von Marc Schmerbeck
Zum ersten Mal hat Ralf Rangnick, der neue Cheftrainer des Fußball-Regionalligisten TSG Hoffenheim, am Samstag seine Mannen auf der Spielwiese um sich versammelt. Locker ging es zu beim Trainingsauftakt.

Ralf Rangnick gibt jetzt in Hoffenheim den Ton an. (Foto: Marc Schmerbeck)

 

Dehnen, kurze Technikeinheiten mit dem Ball und ein Spielchen zum Abschluss waren angesagt. Der raue Ton, der unter Lorenz-Günter Köstner in Hoffenheim Einzug gehalten hatte, ist vorerst wieder milder geworden. „Es war wie immer bei einem ersten Training“, sagte Rangnick. „Die Jungs sind nach der Pause heiß aufs Kicken, manchmal sogar etwas überengagiert. Man muss sie eher etwas bremsen. Aber das ist normal.“

Ganz in blau mit weißen Stutzen gekleidet hatte sich Rangnick im Hintergrund gehalten. Kurze Anweisungen gegeben, seine Spieler machen lassen und dabei aufmerksam zugeschaut. Rangnick gibt sich als Zeitarbeiter. Ganz langsam, Schritt für Schritt will er seine Spieler kennen lernen. Von Eile keine Spur. „Ich muss zunächst sehen, welche Stärken die Spieler, die hier sind, haben“, sagt Rangnick, „dann werden wir uns um Verstärkungen kümmern.“ Wie viele Neue hinzukommen, wollte oder konnte der 48-Jährige noch nicht sagen. Bisher sind zwei Zugänge fix: Andreas Mayer vom SSV Ulm und Andreas Haas vom FC Homburg.

Zwar sind im Spielerkader noch mehrere Positionen offen, doch mittlerweile sind die Löcher im Trainerstab gestopft. Als Assistent hatte Rainer Scharinger am Samstag seinen ersten Arbeitstag. Um die Torhüter kümmert sich nun Philipp Laux, ehemaliger Keeper beim SSV Ulm und Borussia Dortmund. Ab dem 15. Juli soll ein Athletik-Trainer das Team komplettieren. Einen Namen wollte Rangnick allerdings noch nicht nennen.

Etwas zäh sei es am Anfang gewesen, sagte Stürmer Tomislav Maric. Doch er meinte damit keinesfalls die Übungseinheit seines Chefs. „Nach vier Wochen Urlaub braucht man eben etwas Zeit, um wieder reinzukommen.“ Aber nach vier bis fünf Trainingseinheiten klappe es dann wieder.

Aufstieg - erneut war das neue Zauberwort in Hoffenheim zu hören, „Wir haben hohe Ansprüche“, sagte Rangnick, „wir wollen hoch, klar. Aber nicht mit allen Mitteln.“ Der Sprung in die 2. Bundesliga soll nicht zum Gewaltakt werden. „Wir sind nicht der FC Bayern München der Regionalliga. So weit ich weiß, haben wir noch nicht mit Roy Makaay gesprochen“, sagte Rangnick.

Am heutigen Montag bietet sich dem Coach eine weitere Möglichkeit, sein Team in Augenschein zu nemen. In Kehl steht um 18.30 Uhr ein Testspiel gegen den von Guido Buchwald trainierten japanischen Erstligisten Urawa Red Diamonds an. „Das ist im Prinzip eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen“, sagt Rangnick, „ich werde beginnen, den Jungs ein paar Dinge mit auf den Weg zu geben.“

Schritt für Schritt will Rangnick auch hier vorgehen. Denn eines scheint er genug zu haben: Zeit.

03.07.2006 00:00
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