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SV Wehen - SV Darmstadt 98  3:1  (0:0)
Siebter Sieg in Serie!
3:1 im Hessenderby gegen Darmstadt 98
Amstätter und Co. trotzen Wind und Wetter
Genau wie das tapfere Schneiderlein im Märchen gelangen nun auch unserem Regionalliga-Team "Sieben auf einen Streich". Im letzten Liga-Heimspiel der Saison gab es im Hessenderby gegen Darmstadt 98 einen 3:1 (0:0)-Sieg, und das trotz widriger Umstände: Zeitweise stürmte und regnete es am Halberg, dass es für die Zuschauer und Spieler nun wirklich nicht mehr schön geschweige denn der Ball zu kontrollieren war. Tabellenplatz Drei ist uns nun nicht mehr zu nehmen, da unser Vorsprung auf die Konkurrenz nun drei Zähler mit besserer Tordifferenz beträgt, während Jahn Regensburg nun als Absteiger feststeht. Die Generalprobe für das Hessenpokal-Halbfinale am 31. Mai um 18.30 Uhr ist geglückt, und das, obwohl Trainer Djuradj Vasic mehrere Stammspieler auf die Ersatzbank beordert hatte.

Doch die aufgebotene erste Elf rechtfertigte das Vertrauen des Trainers. Freilich war die fehlende Abstimmung an vorderster Front noch zu spüren, denn in einem Pflichtspiel hatten Stefan Zinnow, Maximilian Nicu, Radovan Vujanovic und Jorge Rivera Cerezo noch nie gemeinsam auf dem Feld gestanden. So brachten die ersten Angriffsversuche nichts Zählbares, während bei den Gästen viel Gefahr aus den Standardsituationen von Mittelfeldregisseur Thomas Ollhoff resultierte, der Florian Stahl im Tor Mal für Mal zu Blitzreaktionen zwang. Sogar den Luxus, einen Elfmeter zu verschießen, konnte unser Team kompensieren: Mergim Mavraj hatte eine Flanke Zinnows an die Hand bekommen, Nicu in die linke Ecke gezielt, die Thomas Richter geahnt hatte. "Ich wollte fair zu Baka sein", meinte Nicu vor dem Hintergrund, dass Bakary Diakité heute auf der Bank saß und beide nun am kommenden Samstag in Aalen noch die Chance haben, um die Torjägerkanone zu streiten.

Nach der Pause genügten dem "Halberg-Express" wieder knapp 20 Minuten, um die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. "Wunderschön herausgespielte Tore", wie auch Vasic lobte. Und das trotz des Windes und des peitschenden Regens, der es schwer machte, den Ball zu kontrollieren, da selbst die Werbeständer fortgeweht und umgeworfen wurden. Dem 1:0 ging ein Pass von Vujanovic voraus, Sascha Amstätter fand ein Schlupfloch durch die Darmstädter Abwehr und passte im Sechzehner noch quer zu Rivera Cerezo, der für sein erstes Regionalliga-Tor im Wehener Jersey nur noch abzustauben brauchte (54.). Beim 2:0 hatte Vujanovic einen Nicu-Freistoß per Kopf verlängert, vom Innenprosten sprang der Ball ins Tor (65.). Und schließlich gelang Amstätter das Kunststück, was zuvor Michael Sauer und Daniel Gunkel schon vollbracht hatten, nämlich einen Eckball direkt zu verwandeln (72.). "Er war heute ungeheuer präsent", bekam "Amsti" hinterher ein Sonderlob vom Trainer. Die "Lilien" fügten sich zwar noch nicht in ihr Schicksal, doch mehr als das 3:1 durch Dilaver Satilmus (86.) sprang nicht mehr heraus. "Nach dem Ausscheiden von Kapitän Zivojin Juskic ist unsere Ordnung verloren gegangen, Wehen hat das Spiel von da an dominiert", haderte 98-Trainer Bruno Labbadia.

Da der "zweite Anzug" sich heute so hervorragend präsentierte, ist fast davon auszugehen, dass auch in Aalen nicht die erste Garnitur aufläuft, um im Pokal-Halbfinale bestens bei Kräften zu sein. Doch unabhängig davon trug das 3:1 dazu bei, dass der SV Wehen in der laufenden Saison die meisten Tore vor heimischen Publikum geschossen hat, 38 sind es insgesamt (Augsburg 32).

Quelle:

Quickfacts
Torfolge: 1:0 Jorge Rivera Cerezo (54.), 2:0 Radovan Vujanovic (65.), 3:0 Sascha Amstätter (72.), 3:1 Dilaver Satilmis (86.)
Schiedsrichter: Robert Hartmann (Krugzell)
Zuschauer: 820
Der Spielbericht des Heimvereins:
Vom Heimverein liegt leider kein Bericht vor.
Der Spielbericht des Gastvereins:
Vom Gastverein liegt leider kein Bericht vor.


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